"new futures for learning in the digital age"
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Kurzreferat
Name: Odile de Chalendar
Title: Staatliche Richtlinien zur Förderung von IuK im Lernbereich.
Date: Montag, 17. Mai 2004.
Time: 09.30 – 10.45
Frankreichs Strategieplanung für 2003-2006

Die Zeiten, in denen wir uns an Pioniere gerichtet haben, sind jetzt vorbei. Jetzt müssen wir der breiten Masse die neuen Ziele und Konsequenzen der Informationsgesellschaft erklären und die Innovationen bewältigen. Wir müssen uns deshalb mit drei Hauptkonzepten befassen.

- Durch die Erklärung der Zielsetzungen die wahre Bedeutung der Einführung der Informations- und Kommunikationstechnik im Bildungswesen zu erläutern.

Das wichtigste Ziel liegt nicht im erfolgreichen Technologieeinsatz zur Verbesserung der schulischen Leistungen, sondern in der Evolution unserer Werte in dieser neuen Welt.

Nach den Druckhäusern des 16. Jahrhunderts und den republikanischen Schulen des 19. Jahrhunderts stehen wir heute erneut vor der Chance, das Schulbildungswesen zu transformieren (Kontakte mit anderen, Wissenszugriff, Verständnis der Welt, Betrachtungen zur Bedeutung der Staatsangehörigkeit: alle diese Aspekte werden tiefgehende Veränderungen erfahren).

Diese Ziele gehen über den schulischen Rahmen hinaus. Sie betreffen auch die Familie und die Öffentlichkeit. Unsere Strategie liegt demnach darin:

- unsere Ziele allen Bürgern deutlich und klar verständlich zu machen.

Das Hauptziel liegt in einem vollintegrierten Einsatz von Informationstechnologien innerhalb von drei Jahren, d. h. einer Anwendungsrate von mehr als 50 Prozent.

Die Lehrer machen heute zwar für private Zwecke ausgiebig Gebrauch von neuen Technologien, wenden diese jedoch weniger oft in ihren Klassenzimmern an. Diese Diskrepanz ist in allen europäischen Ländern etwa gleich.

Eine Benutzungsrate von 20 Prozent stellt etwa die Grenze der experimentellen Phase der IuK an Schulen dar. Damals waren die Pioniere, freiwilligen Helfer und erfinderischen Lehrer noch sehr innovationsfreudig.

Heute besteht die Herausforderung darin, den qualitativen Schritt einer weitverbreiteten Übernahme dieser Technologien zu machen, und nicht mehr darin, einige ohnehin schon überzeugte Lehrer für das Projekt zu gewinnen.

- Der breiten Masse die Mittel für den Innovationstransfer zu erklären

Pädagogische Anwendungen sind hier der Schlüssel

Eine ausreichende Ausstattung und eine selbstsichere Anwendung der Geräte wird bald erreicht sein, wenn auch noch erhebliche Ungleichheiten bestehen. Die Regierung und Lokalbehörden unter Zusammenarbeit mit den Mitbürgern haben zu dieser Leistung beigetragen.

Die pädagogische Technologieanwendung ist jedoch aus vielen Gründen noch mangelhaft.

Die Unterstützung der Lehrer ist unzureichend; es mangelt an spezifischem Inhalt, es fehlen pädagogische Szenarios und viele Lehrer sind sich der bereits existierenden Ressourcen nicht bewusst.

Die Lösung dieser Probleme setzt eine strategische Planung voraus.

Der Aktionsplan ist als Gesamtprojekt anzusehen.
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