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Kurzreferat |
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| Name: |
Enel Mägi |
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| Title: |
Möglichkeiten und Herausforderungen
für neue Mitgliedsstaaten. |
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| Date: |
Montag, 17. Mai 2004. |
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| Time: |
09.30 – 10.45 |
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CHANCEN UND HERAUSFORDERUNGEN FÜR DIE NEUEN MITGLIEDSSTAATEN
Das TIGER LEAP PROGRAM ist ein staatliches Programm zur
Einführung von Computern an Schulen. Es wurde 1996 von
dem estonischen Präsidenten Lennart Mari mit folgenden
Hauptzielen lanciert:
- Unterstützung der Kommunalverwaltungen bei der Entwicklung
der IT-Infrastruktur und Internetverbindungen an Schulen,
- Unterstützung der Lehrer beim Erwerb informationstechnologischer
Grundfertigkeiten,
- Hilfeleistung bei der Lehrplanaktualisierung mittels
IuK.
- Förderung der Entwicklung landesspezifischer Software
durch Engagement in den Bereichen estonische Kultur, Sprache,
Natur und Geografie in Übereinstimmung mit dem staatlichen
Lehrplan.
Im Jahr 2001 bewilligte die estonische Regierung das neue
Entwicklungsprogramm, TIGER LEAP PLUS PROGRAM, dessen
Schwerpunkt auf der Unterstützung der IuK-Entwicklung
im allgemeinen Schulwesen und der Lehrerweiterbildung
Estoniens liegt. Es ist unsere Vision, dass das estonische
Bildungssystem das Schulumfeld bewusst und gezielt formt
und somit zur konkurrenzfähigen Position Estoniens in
der globalen Informationsgesellschaft beiträgt.
Das Ziel des TL+-Entwicklungsplans ist die Realisierung
des Bereichs Informations- und Kommunikationstechnik zur
Lieferung von Räumlichkeiten und Verhältnissen zur Schaffung
eines Lernumfeldes an Estoniens allgemeinen Bildungsstätten.
Hierdurch wird folgendes gewährleistet:
- Garantierter Erwerb einer modernen, auf Begabungen basierenden Bildung,
- Ausbau der Integration zwischen Unterrichtsfächern,
- Realistischere Gestaltung des Bildungsinhalts,
- Offenere und flexiblere Schulen,
- Neugestaltung der Lehrervorbereitung,
- Gut funktionierendes Bildungs-Informationssystem.
Der Entwicklungsplan enthält vier Prioritätenbereiche: IuK-Befähigungen, virtuelles Lernen, nachhaltige Infrastrukturentwicklung und Zusammenarbeit aller beteiligten Gruppen.
Im Jahr 2004 ist die Situation an estonischen Schulen wie folgt:
- Auf einen Computer kommen durchschnittlich 20 Schüler, es gibt keine Schulen ohne Computer, 98 Prozent aller Schulcomputer sind ans Internet angeschlossen;
- 99 Prozent aller Schulen haben eine Breitband-Internetverbindung
- 10.900 der 17.000 Lehrer in Estonien verfügen über Computer-Grundkenntnisse, 2.600 Lehrer haben an verschiedenen berufsbezogenen Schulungen teilgenommen und 9.500 Lehrer haben fortgeschrittene Kenntnisse der Informations- und Kommunikationstechnik;
- Die Schulen verfügen über 100 verschiedene pädagogische Softwareprogramme, einschließlich der Entwicklung 50 neuer pädagogischer landesspezifischer Softwarepakete;
- Es wurden über 170 Entwicklungs- und Schulungsprojekte eingeleitet und finanziert;
- "Lehrer-Netgate": Entwicklung eines virtuellen Supportzentrums
für Lehrer.
Die Einführung von IuK und Internet an Schulen hat so
deutlich wie noch nie gezeigt, dass diese nur mit Veränderungen
im Lehrer- und Lernparadima sinnvoll ist. |
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